Multiperspektivenstudie „Deutschland im Wandel: Systemoptimierung oder Paradigmenwechsel“

2014 führte der Netzwerkforscher Prof. Dr. Peter Kruse von nextpractice die Studie „Deutschland im Wandel: Systemoptimierung oder Paradigmenwechsel?“ durch. Das Ergebnis war ebenso eindeutig wie niederschmetternd: Unsere Gesellschaft driftet auseinander. Weit über die Hälfte der Bürger hat das Gefühl, dass sich die Solidarität dem Gefrierpunkt nähert. Es dominiert ein tiefes Gefühl der Resignation. Politik, Wirtschaft und eine immer schmalere Elite von „Leistungsträgern“ orientieren sich nicht mehr am Gemeinwohl, sondern an Einzelinteressen. Einigkeit besteht nur darin, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann. Vier Fünftel der Menschen sind sich sicher: Deutschland braucht eine grundlegende Neuorientierung.

„Das kulturelle Band gemeinsamer Werte und Überzeugungen ist in unserer Gesellschaft zum Zerreißen gespannt“, so Kruse. „Man wundert sich umso mehr, dass Führungskräfte in Politik und Wirtschaft nur selten auf die Idee kommen, die Menschen an ihren Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Da liegen riesige Ressourcen an verteiltem Wissen und kollektiver Intelligenz brach.“

Diesen Impuls nahmen dm-drogerie markt, Deutscher Kinderschutzbund und die GLS Bank Stiftung für den Kongress „ZEITZEICHEN“ auf.

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Multiperspektivenstudie – Deutschland im Wandel.pdf (12 MByte)

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